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Was Bedeutet Grundversorgung Strom?

Was Bedeutet Grundversorgung Strom
Was versteht man unter Grundversorgung? Die Grundversorgung ist die Energielieferung Energielieferung Energielieferung ist das entgeltliche Zurverfügungstellen von Energie an einen Verbraucher oder sonstigen Endkunden oder einen Zwischenhändler. https://de.wikipedia.org › wiki › Energielieferung

Energielieferung – Wikipedia

durch den Grundversorger an Haushaltskundinnen und -kunden in der Niederspannung (Strom) bzw. im Niederdruck (Gas) zu allgemeinen Preisen und Bedingungen.
Hohe Gaspreise in Brandenburg – Und plötzlich 1.515 Euro Heizkosten – Immer mehr Menschen in Brandenburg kommen aufgrund der hohen Gaspreise in Existenznöte. Verbraucherschützer empfehlen: Kunden sollten von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Anbieter wechseln. Von Marcus Latton

Wie funktioniert das Prinzip der Grundversorgung? Grundversorger gibt es für Gas und Strom. Wer keinen eigenen Vertrag abgeschlossen hat, zum Beispiel, weil er erst umgezogen ist, oder wenn der vorherige Versorger nicht mehr liefert, bei dem schaltet sich automatisch der örtliche Grundversorger ein.

  • Dieser beliefert einen dann.
  • Unden, die aktiv einen Vertrag mit einem Versorger abgeschlossen haben, zählen nicht zur Grundversorgung.
  • Verweigern kann man eine Belieferung nicht – sobald die Gastherme läuft oder man auf den Stromschalter drückt, ist man auch ohne eigens abgeschlossenen Vertrag zahlender Kunde des Grundversorgers.

Das Problem: Neukunden bezahlen gerade oft mehr als Bestandskunden, teils mehr als das Doppelte. So handhabte es auch die Berliner Gasag monatelang, inzwischen nicht mehr. Die Verbraucherzentrale hat diesbezüglich gerade eine Musterfeststellungsklage eingereicht.

Die Grundversorger begründen den Unterschied damit, dass sie wegen ihrer Versorgungspflicht größere Mengen Gas am Weltmarkt einkaufen müssen und die Preise dafür ohnehin exorbitant gestiegen sind. Verbraucherschützer schätzen im Gespräch mit rbb|24 aber, dass diese massiven Preissteigerungen auch bei Bestandskunden in den nächsten Monaten ankommen werden, sofern noch nicht geschehen.

Grundversorger hätten für Oktober und November in 537 Fällen Gaspreiserhöhungen angekündigt, teilte das Vergleichsportal Verivox den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit. Der Preis werde im Schnitt um 43 Prozent erhöht, Für eine Familie mit einem Gasgrundverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeute dies jährliche Mehrkosten von 967 Euro.

  1. Um beim Beispiel der Gasag zu bleiben: Hier würde ein Haushalt ab dem 1.
  2. Oktober für 19.800 Kilowattstunden Gas in einem Jahr 2.673,60 Euro bezahlen.
  3. Wer zählt als Grundversorger – und wie wird das festgelegt? Grundversorger ist immer das Unternehmen, welches die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung mit Gas oder Strom beliefert,

Das gilt immer für drei Jahre und wird dann wieder neu geprüft – in Berlin und Brandenburg zählt der Status Quo gerade vom 1. Januar 2022 bis 31.12.2024. Die Gebiete werden von der Bundesnetzagentur festgelegt, In Berlin ist es bei Gas die Gasag, bei Strom Vattenfall.

    imago/Thomas Trutschel

    Ist die Grundversorgung aktuell günstiger?

    Grundversorger/regionale Anbieter oft deutlich günstiger – Die Vergleichsportale weisen aktuell explizit darauf hin, dass die Grundversorger – also die regionalen Anbieter wie Stadtwerke München, N-Ergie usw. – unter Umständen die besseren Preise und Konditionen haben könnten – teilweise ist sogar die Grundversorgung günstiger.

    Sollte man jetzt in die Grundversorgung?

    Lohnt sich die Grundversorgung? – Ob es sich lohnt, in die Grundversorgung zu wechseln, ist derzeit Abwägungssache. Vorteil ist in den meisten Fällen der aktuell günstigere Preis – allerdings gibt es hierfür keinerlei Garantie. Weitere Preiserhöhungen könnten schon im Frühjahr erfolgen.

    • Sofern Sie einen preiswerten Sondertarif mit einer wirksamen Preis­garantie und einer längeren Laufzeit haben, könnte dieser für Sie weiterhin die attraktivste Option bleiben.
    • Prognosen darüber, wie sich der Gas- und Strommarkt entwickeln, sind derzeit nämlich kaum möglich.
    • Undinnen und Kunden, denen der Vertrag außerplanmäßig gekündigt wurde, könnte aktuell die Grund­versorgung das attraktivste Angebot liefern, da günstige Tarife für Neukunden Mangelware sind.

    In der Grundversorgung beträgt die Kündigungsfrist auch nur zwei Wochen, sodass ein Tarifwechsel schnell möglich ist. Die Verbraucherzentralen raten dazu, aktuell vor allem den Energieverbrauch im Blick zu behalten. „Nicht nur durch die Auswahl eines günstigen Gaslieferanten können Sie Ihre Heizkosten senken, sondern auch indem Sie weniger Energie verbrauchen, beispielsweise durch richtiges Heizen und Lüften, eine ordentliche Wärme­dämmung oder andere Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude und der Heizungsanlage”, heißt es.

    Warum ist der Grundversorger am günstigsten?

    Längerfristig ist jetzt billiger – „Der Grundversorger kann der günstigste Anbieter sein”, bestätigt Edgar Kirk von Check24. Nicht nur für die Vergleichsportale, auch für Verbraucherschützer ist das eine neue Situation. Dass die Grundversorgung günstiger sein kann als ein Sondervertrag, gab es noch nie, sagt Thomas Engelke, Leiter des Energiebereichs beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV): „Die Zeiten sind dramatisch.” Dass einige Grundversorger günstigere Preise anbieten können als die Konkurrenz liegt am unterschiedlichen Einkaufsverhalten.

    1. Die Grundversorger gehen oft langfristige Lieferbeziehungen zu festgelegten Preisen ein.
    2. Jetzt, wo die Börsenpreise durch die Decke gehen, zahlt sich das aus.
    3. Wir beschaffen Strom über einen längeren Zeitraum”, betont Vattenfall-Sprecherin Sandra Kühberger, „Kundinnen und Kunden profitieren noch von der damals günstigeren Einkaufssituation.” Vattenfall bietet in Berlin sowohl die Grundversorgung als auch Sondertarife an.

    Die Konditionen sind ähnlich, der Sondertarif „Easy12″ kostet 2,28 Euro weniger im Monat. Was Bedeutet Grundversorgung Strom Langfristig beschaffter Strom. Kund:innen profitieren noch von der damals günstigeren Einkaufssituation. © Imago Auch bei der Gasag verweist man auf die Vorzüge der langfristigen Einkaufspolitik. „Erdgaskontingente werden teilweise Jahre im voraus über den Terminhandel eingekauft”, berichtet Sprecherin Ursula Luchner.

    1. Die Einkaufsmengen richten sich nach Prognosen für Wetter, Klima und Kundenzahl.
    2. Im vergangenen Winter musste die Gasag jedoch die Kalkulation über den Haufen werfen.
    3. Weil andere Versorger über Nacht die Belieferung der Kunden einstellten, rutschten diese in die Ersatzversorgung bei der Gasag.
    4. Die Ersatzversorgung ist ein Auffangbecken für Kunden, deren bisheriger Anbieter ausfällt.

    Oft sind die Tarife für die Ersatz- und die Grundversorgung identisch, bei der Gasag war das aber nicht der Fall. Wegen des unerwarteten Zustroms an Neukunden habe man erhebliche Gasmengen am Markt tagesaktuell „sehr teuer” dazu kaufen müssen, berichtet Luchner.

    Die Gasag reagierte, indem sie von den Neukunden in der Ersatzversorgung mehr als das Doppelte von dem verlangte, was Bestandskunden in der Grundversorgung zahlen mussten. Seit dem 1. Mai gelten jedoch wieder einheitliche Tarife: Für die bisherigen Grundversorgungskunden ist Gas teurer geworden, für die Ersatzversorgung billiger.

    Höhere Preise für die Ersatz- als für die Grundversorgung hält Verbraucherschützer Engelke für falsch, doch in der Bundesregierung hat sich der VZBV mit seinen Bedenken nicht durchsetzen können. Die die das Kabinett beschlossen hat, gibt den Versorgern die Möglichkeit zu differenzieren.

    „Dies ermöglicht den Energielieferanten, höhere Beschaffungskosten aufgrund kurzfristig zu beschaffender Energiemengen für nur vorübergehend ersatzversorgte Kunden angemessen zu berücksichtigen”, erläutert eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums. Allerdings müssen die Versorger in diesem Fall die höheren Beschaffungskosten belegen.

    Einige Verbesserungen bringt die geplante Novelle den Kunden aber doch: So dürfen sich Versorger künftig nicht mehr sang- und klanglos aus dem Staub machen, sondern müssen den Kunden und der Bundesnetzagentur drei Monate im voraus ankündigen, dass sie die Belieferung einstellen werden. Was Bedeutet Grundversorgung Strom Anbietercheck. Wer jetzt noch einen Sondervertrag abschließt, sollte auf eine Preisgarantie achten. © Imago Bis dahin wird Gas noch teurer, glaubt Verbraucherschützer Engelke. Verglichen mit Juni 2020 ist der Börsenpreis um 530 Prozent gestiegen, allein seit Januar hat sich der Preis mehr als verdoppelt.

    1. Die für ein Ein-Familienhaus werde 2022 im Schnitt um mindestens 2000 Euro teurer, warnt Engelke.
    2. Als erste bekommen das diejenigen zu spüren, die jetzt einen neuen Vertrag schließen oder deren laufende Verträge keine Preisgarantieklausel enthalten.
    3. Was heißt das für Verbraucher? Obwohl das Angebot kleiner geworden ist, sollte man einen Preisvergleich im Internet machen.

    Denn die Situation ist von Ort zu Ort sehr unterschiedlich. So nehmen die Stadtwerke Lünen in der Grundversorgung für einen Jahresverbrauch von 3500 kWh stolze 177,93 Euro im Monat, bei „Max Energy” gibt es den Strom für 129,90 Euro, bei Vattenfall – allerdings mit einem Zwei-Jahres-Vertrag – für 109,74 Euro.

    1. In Lünen würde also die alte Regel tatsächlich noch gelten, dass sich der Anbieterwechsel lohnt.
    2. Wer jetzt einen neuen Sondervertrag abschließt, sollte jedoch darauf achten, dass dieser eine Preisgarantie als Schutz gegen Preiserhöhungen enthält.
    3. Wer in einem Gebiet mit einem günstigen Grundversorgerangebot lebt, kann das nutzen.

    Zwar dürfen die Grundversorger ihre Preise mit sechswöchigem Vorlauf erhöhen, allerdings können Kunden stets mit zweiwöchiger Frist kündigen – und sich einen neuen Anbieter suchen. : Strom und Gas wird teurer: Hilft es jetzt noch, die Anbieter zu wechseln?

    Kann man für immer in der Grundversorgung bleiben?

    Kann man auch dauerhaft in der Grundversorgung bleiben? – Ja. Anders als bei der Ersatzversorgung kann man die Grundversorgung auch dauerhaft in Anspruch nehmen. Unser kostenloser Wirtschafts-Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit allen relevanten News aus der Wirtschaft. Hier geht es zur Anmeldung.

    Warum nicht in der Grundversorgung bleiben?

    2. Sie könnten in die Ersatzversorgung rutschen – Auch problematisch ist die Tatsache, dass einige Grundversorger unterschiedliche Tarife für Neukunden und Bestandskunden anbieten oder Neukunden erstmal für drei Monate in die Ersatzversorgung schicken – und das kann teuer werden.

    Die Stadtwerke Bremen beispielsweise schickte Stromkunden etwa Mitte September laut Stromauskunft.de in eine Ersatzversorgung, in der die Kilowattstunde (kWh) Strom mehr als 80 Cent kostet (Stand: 13.09.2022). Zum Vergleich: In der Grundversorgung, die Bestandskunden und Neukunden erhalten, die nach Bremen ziehen oder innerhalb von Bremen umziehen, lag der Preis zur selben Zeit bei nur 25,41 Cent pro kWh.

    Der Preis in der Ersatzversorgung lag damit also mehr als dreimal so hoch. CHIP – Stromsparen leicht gemacht – PDF Noch nie war Energie so teuer wie zur Zeit. Doch statt in Panik zu verfallen, sollten Sie zuhause in aller Ruhe Einsparpotenziale prüfen. Wie unser Guide zeigt, gibt es davon sehr viele. PDF jetzt sichern Bislang durfte diese Notversorgung eigentlich nicht teurer sein als die sogenannte Grundversorgung.

    Mehr zum Thema lesen Sie hier: Neue Regelung macht Strom und Gas für viele Kunden noch teurer

    Die Anbieter dürfen dabei die Preise in der Ersatzversorgung an den aktuellen Börsenpreisen ausrichten. Bis zum Ablauf der dreimonatigen Ersatzversorgung sind Verbraucher und Verbraucherinnen den Kosten und möglichen Preissteigerungen ausgeliefert, sofern sie den Anbieter nicht wechseln. Ein Wechsel ist jederzeit möglich. Für die Beendigung der Ersatzversorgung gibt es keine Kündigungsfrist.

    Was ist besser Grundversorgung oder Vertrag?

    Grundversorgung für Strom: Welche Kosten sind damit verbunden? – Was ist besser: Strom-Grundversorgung oder Vertrag? Häufig ist der Standard-Tarif zur Grundversorgung deutlich teurer als ein Sondervertrag, sodass sich ein Tarifwechsel durchaus lohnt und Kunden damit eine Menge Geld sparen können. Es kann aber aufgrund der turbulenten Entwicklungen auf dem Energiemarkt passieren, dass die Grundversorgung günstiger abschneidet.

    Kann ich meinen stromvertrag kündigen und in die Grundversorgung wechseln?

    Das ist ein Artikel vom Top-Thema: – © stock.adobe.com/Alexander Der Preis pro Kilowattstunde Strom ist deutlich gestiegen. Daher denken einige Verbraucher über einen Tarifwechsel nach. Nicolette Emmerich, agrarheute am Donnerstag, 27.10.2022 – 07:26 (Jetzt kommentieren) Die Strom- und Gaspreise für Verbraucher sind stark gestiegen. Viele Privatkunden suchen nach alternativen Verträgen. Eine Möglichkeit könnte der Wechsel in die Grundversorgung sein.

    • Wir haben bei René Zietlow-Zahl von der Verbraucherzentrale Niedersachsen nachgefragt.
    • Ann man als Verbraucher einfach in die Grundversorgung wechseln, wenn einem der eigene Stromtarif zu teuer ist? Die Rechtliche Grundlage für die Aufnahme in die Grundversorgung ist das Energiewirtschaftsgesetz (§ 36 EnWG).

    Darüber hinaus gelten als Allgemeine Bestimmungen für die Grundversorgungsverträge die Gas- (GasGVV) und die Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV). Grundsätzlich gilt für die Grundversorgung ein Kontrahierungszwang, bedeutet, dass die Grundversorger grundsätzlich verpflichtet sind, alle Kunden, die keinen Vertrag haben mit Energie zu versorgen.

    Haben Haushaltskunden jedoch einen Vertrag, gilt vorwiegend erst einmal dieser. Bestehende Verträge können nicht einfach gekündigt werden. Dass die Tarife zu teuer sind, begründet kein Sonderkündigungsrecht. Anders sieht dies bei Preissteigerungen aus. Im Falle der Ankündigung von Preissteigerung haben Haushaltskunden die Möglichkeit, bis zum Wirksamwerden der Preissteigerung ein Sonderkündigungsrecht auszuüben.

    Wichtig hierbei ist, im Kündigungsschreiben auch ausdrücklich auf das Sonderkündigungsrecht hinzuweisen und dieses auch so zu benennen. Gilt für Neukunden der gleiche Tarif, wie für Bestandskunden? Seit dem 28.07.2022 gilt, dass in der Grundversorgung dieselben Tarife für Bestands- und für Neukunden gelten müssen.

    1. Vor dem 28.07.2022 war dies von Gerichten noch unterschiedlich gehandhabt worden.
    2. Die Unklarheiten wurden jedoch durch die Neuformulierung des § 36 Abs.1 EnWG beseitigt.
    3. Landet man automatisch in der Grundversorgung oder in der Ersatzversorgung, wenn man seinen alten Vertrag kündigt? Ja, wenn man seinen alten Vertrag kündigt, fällt man automatisch in die Grundversorgung.

    Wo sind die Unterschiede zwischen Grund- und Ersatzversorgung? Die Grundversorgung soll die Daseinsvorsorge für Haushaltskunden für ein bestimmtes Gebiet sicherstellen. Die Ersatzversorgung wiederum soll die Versorgung für Haushaltskunden sichern, die in Situationen sind, auf die sie keinen direkten Einfluss haben, wie zum Beispiel die Insolvenz eines Versorgers oder ein missglückter Anbieterwechsel.

    Die Ersatzversorgung soll daher hilfsweise greifen. Durch den neuen § 38 Abs.1 EnWG ist es nun für möglich, abweichende Preise für die Ersatzversorgung festzulegen. Dies war vor dem 28.07.2022 nicht möglich. In der Regel wird die Ersatzversorgung daher teurer sein. Wie komme ich in die Grundversorgung? In den Fällen, in denen die Einordnung in die Grundversorgung vorgesehen ist, müssten Verbraucher automatisch in die Grundversorgung aufgenommen werden.

    Die Kunden sind bei der Entnahme von Energie dazu verpflichtet, dem Grundversorger dies mitzuteilen. Der Grundversorgung hingegen ist verpflichtet, den Vertragsschluss in der Grundversorgung schriftlich zu bestätigen. Sollten Kunden fälschlicherweise in die Ersatzversorgung eingestuft werden, können Sie sich auf unserer Internetseite über Ihre Möglichkeiten informieren, gegebenfalls auch in der Energierechtsberatung beraten lassen.

    Was hat sich durch die Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes geändert? Die wesentlichen Änderungen im Bereich der Grund- und Ersatzversorgung habe ich bereits beschrieben. Eine weitere wesentliche Änderung ist, dass der Grundversorger für die Dauer von drei Monaten nicht verpflichtet ist, Kunden aus der Ersatzversorgung in die Grundversorgung aufzunehmen.

    Sollte daher ein Ausnahmefall der Ersatzversorgung vorliegen, haben die Haushaltskunden keinen Anspruch auf Aufnahme in die Grundversorgung. Eine Kontaktaufnahme zum Grundversorger kann sich aber trotzdem lohnen. Wie lange darf man als Verbraucher in der Grundversorgung (GV) bleiben? Es gibt keine zeitliche Begrenzung der Grundversorgung.

    1. Dazu gibt es auch keine Änderungen.
    2. Wie regelmäßig können die Preise in der GV erhöht werden? Die Preise können regelmäßig erhöht werden.
    3. Die Preissteigerung muss sechs Wochen vorher im Internet veröffentlicht und den Haushaltskunden per Brief mitgeteilt werden.
    4. Die Preisänderungen werden jeweils zum Monatsbeginn wirksam.

    Wie schnell komme ich aus der GV wieder raus? Der Grundversorgungsvertrag kann mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden. Die Grundversorger sind zu einer Kündigung gegenüber dem Haushaltskunden jedoch nur berechtigt, wenn eine Pflicht zur Grundversorgung nicht besteht.

    Was muss ich tun um in die Grundversorgung zu kommen?

    Ab wann falle ich in die Grundversorgung? Es kommt automatisch ein Grundversorgungsvertrag zustande, sobald Sie das erste Mal einen Lichtschalter betätigen oder aus anderen Gründen Strom entnehmen. Das gilt aber natürlich nur dann, wenn vorher kein anderer Energieliefervertrag abgeschlossen wurde.

    Ist der Grundversorger immer teurer?

    Das Wichtigste in Kürze –

    Strom- und Gasverträge in der lokalen Grundversorgung waren 2022 zwischenzeitlich günstig. Doch seit 2023 ist die Grundversorgung in den meisten Fällen wieder teurer als andere Verträge. Die Grundversorgung ist wie ein Sicherheitsnetz: In fast allen Fällen sind Grundversorger verpflichtet, Dich in die Grundversorgung Strom oder Gas aufzunehmen. Es gibt aber Fallstricke: Einige Grundversorger schieben Neukunden zunächst in die teurere Ersatzversorgung – ohne gesetzliche Grundlage.

    Sollte man jetzt einen Stromvertrag abschließen?

    Das Wichtigste in Kürze –

    • 2023 gilt eine Strompreisbremse von 40 Cent für 80 Prozent Deines bisherigen Verbrauchs. Wenn Du einen Tarif unterhalb der Preisbremse findest, kannst Du zusätzlich sparen.
    • Der Wechsel des Stromanbieters lohnt sich 2023 besonders, weil die Strompreise gesunken sind.
    • Die sogenannte Grundversorgung – oft von den lokalen Stadtwerken – ist im Schnitt deutlich teurer als andere Tarife.

    Was kostet die Grundversorgung bei Eon?

    Eon erhöht die Strompreise in NRW deutlich: 45 Prozent mehr für die Grundversorgung Der Stromanbieter eon zieht den Preis in der Grundversorgung deutlich an. © picture alliance/dpa Für viele Menschen im Ruhrgebiet wird der Strom ab Juni deutlich teurer.

    • Deutschlands Marktführer Eon zieht den Preis in der Grundversorgung stark an.2023-04-14 17:56:18 Deutschlands größter Energieversorger Eon erhöht zum 1.
    • Juni 2023 den Strompreis in der Grundversorgung – und zwar deutlich.
    • Der Arbeitspreis für Strom soll Unternehmensangaben zufolge von rund 30,85 Cent auf dann 49,44 Cent pro Kilowattstunde (kWh) steigen.

    Das ist ein Anstieg von mehr als 60 Prozent. Insgesamt fällt der Anstieg allerdings etwas geringer aus, da der Grundpreis gleichzeitig sinkt: Von rund 190 Euro auf knapp 150 Euro im Jahr. Am Ende bleibt immerhin noch eine deutliche Steigerung von 45 Prozent.

    Der Preis gilt für alle, die bis zu 15.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbrauchen. Ein Zwei-Personen-Haushalt liegt im Schnitt bei rund 2.500 kWh im Jahr, bei einer vierköpfigen Familie rechnet man mit rund 4.500 kWh. Allerdings gilt bei der Preiserhöhung zu bedenken, dass die Strompreisbremse seit März bei den monatlichen Abschlägen berücksichtigt wird.

    Das heißt, für 80 Prozent der Jahresverbrauchsprognose muss man nur 40 Cent brutto zahlen – was immer noch eine Erhöhung von 9,15 Cent ist. Das Unternehmen begründet die Preissteigerung mit den gestiegenen Beschaffungskosten für Strom während der Energiekrise.

    Ist Strom für Neukunden teurer?

    Für Neukunden sind die Strompreise damit deutlich günstiger als die Preise der Grundversorgung und auch als die Neukundenpreise im vorigen Jahr – als der bundesweite Durchschnitt zu diesem Termin bei 41 Cent je kWh lag. Vor zwei Jahren mussten Neukunden allerdings nur 24,52 Cent je kWh zahlen.

    • Grund für den scharfen Preisrückgang der Neukundenpreise seit Mitte Dezember 2022 sind die stark gefallenen Strompreise im europäischen Großhandel.
    • Zuletzt haben die Großhandelspreise bis auf wenige Tage deutlich unter 20 Cent je kWh gelegen.
    • Dabei schwanken die Strompreise jedoch erheblich stärker als etwa die Gaspreise.

    Grund ist die sehr unterschiedliche Erzeugungsmenge von (preiswerter) Windenergie und der entsprechende Bedarf ab fossiler Energie. Mitte Dezember lagen die Großhandelspreise für Strom noch bei rund 500 Euro je MWh bzw.50 Cent je kWh. Danach stürzten die Kurse regelrecht ab und schwankten im Februar 2023 bisher zwischen gerade einmal 10 Cent je KWh und rund 20 Cent je kWh.

    • Ganz offensichtlich hat der Absturz der Großhandelspreise für Strom dazu geführt, dass die Grundversorgung für viele Stromkunden nicht mehr die preiswertere Alternative ist.
    • Im Februar sind die Tarife für Neukunden of wieder billiger als die Grundversorgungstarife.
    • Bei Strom liegen die Tarife für Neukunden jetzt außerdem auch unter der staatlichen Preisbremse von 40 Cent pro Kilowattstunde.

    Ein Wechsel des Anbieters ist angesichts dieser Entwicklung für Verbraucher wieder eine echte Alternative, sagen die Vergleichsportale. Allerdings sollte man bei einem Wechsel angesichts der weiter stark schwankenden Preise daran denken, dass man sich als Neukunde in der Regel für längere Zeit an den neuen Anbieter binden muss.

    Wird der Strom 2023 billiger?

    So gehst Du vor –

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    Strompreise vergleichen

    Ein Anbieterwechsel kann Dich nicht vor steigenden Preisen bewahren. Senke Strom­kos­ten effektiv, indem Du Strom sparst oder eigenen Solarstrom nutzt.

    Strom ist teuer. Deutschland ist eines der Länder mit den höchsten Strompreisen, nicht nur im europäischen Vergleich, sondern auch weltweit. Doch woran liegt es, dass die Elektrizität, die bei uns ganz selbstverständlich und zuverlässig aus der Steckdose kommt, so viel kostet? Antworten findest Du in diesem Ratgeber – und wir erklären Dir auch, wohin sich die Preise in den nächsten Jahren vermutlich entwickeln werden.

    1. Die gute Nachricht zuerst : 2023 gibt es in Deutschland eine Strompreisbremse,
    2. Sie deckelt 80 Prozent Deines aktuell prognostizierten Jahresverbrauchs auf einen Strompreis von 40 Cent pro Kilowattstunde.
    3. Für viele Verbraucher in bestehenden, teuren Tarifen mildert das hohen Strom­kos­ten etwas ab.
    4. Wie das funktioniert und was es Dir konkret einbringt, liest Du im Ratgeber zu Gas- und Strompreisbremse,

    Wenn Du 2023 den Stromanbieter wechselst, brauchst Du die Strompreisbremse in der Regel aber gar nicht. Denn Tarife für Neukunden sind oft deutlich günstiger,

    Wie falle ich in die Grundversorgung Strom?

    Wann bin ich in der Grundversorgung? – Wenn Sie keinen besonderen Strom- oder Gastarif vereinbart haben, werden Sie als Haushaltskundin oder Hauskunde in der Grundversorgung zu den sogenannten Allgemeinen Preisen beliefert. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie in eine Wohnung einziehen, für die kein Energieliefervertrag besteht, und einfach Strom oder Gas nutzen.

    Solange Sie nicht tätig werden, sind Sie automatisch Kunde in der Grundversorgung. Aber auch wenn Sie Ihren Einzug nur beim Grundversorger ”anmelden” ohne einen gesonderten Tarif zu vereinbaren, landen Sie in der Grundversorgung. Der sogenannte Grundversorger ist immer dasjenige Unternehmen, das vor Ort in einem bestimmten Netzgebiet die meisten Kund:innen beliefert.

    Oft, aber nicht immer, sind das die örtlichen Stadtwerke. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Stromanbieter der Grundversorger ist, schauen Sie in Ihre Vertragsunterlagen. Energieanbieter sind verpflichtet, in den Vertragsunterlagen anzugeben, ob die Belieferung im Rahmen der Grundversorgung oder außerhalb der Grundversorgung erfolgt.

    Beachten Sie: Auch mit dem Grundversorger können Sie einen Sonderkundenvertrag haben. Für Ihr Vertragsverhältnis gelten die Bedingungen der Grundversorgungsverordnung für Strom (StromGVV) beziehungsweise Gas (GasGVV). Das bedeutet unter anderem, dass Sie Ihren Vertrag jederzeit mit nur 2 Wochen Kündigungsfrist beenden und somit zügig den Anbieter beziehungsweise Tarif wechseln können.

    Die Grundversorger selbst bieten meistens ebenfalls Sonderverträge an.

    Kann man Grundversorgung ablehnen?

    Darf mich ein Lieferant ablehnen? – Der Grundversorger vor Ort kann Ihre Energiebelieferung nur dann ablehnen, wenn es für ihn aus wirtschaftlichen Gründen nicht zumutbar ist. Andere, wettbewerbliche Lieferanten haben allerdings dieses Recht. Mehr dazu

    Was passiert wenn man keinen neuen Stromanbieter hat?

    Wer nicht mehr von seinem bisherigen Versorger Strom bekommt, landet in der Ersatzversorgung der Grundversorger. Sie läuft maximal drei Monate und soll sicherstellen, dass die Energieversorgung nahtlos weiterläuft. Verbraucher sollten allerdings nicht in dem Tarif bleiben, er ist teuer.

    Wann Ersatz und wann Grundversorgung?

    Das Wichtigste in Kürze: –

    Ersatz- und Grundversorgung stärker voneinander getrennt. Beschaffungskosten der Energieversorger können in der Ersatzversorgung an Sie weitergegeben werden – Anspruch auf Grundversorgung besteht erst nach drei Monaten. Wer einen Sondervertrag kündigt, hat Anspruch auf Grundversorgung.

    Eine Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) untersagt seit Juli 2022 Preissplitting in der Grundversorgung und regelt die Ersatzversorgung für Strom und Gas neu, Lesen Sie, was genau die Regelung für Sie bedeuten und was Sie jetzt unbedingt beachten sollten.

    • Energieversorger ist pleite gegangen? Der Anbieterwechsel hat nicht geklappt? Kein Problem – jeder wird vom heimischen Grundversorger zu allgemein geltenden Preisen mit Energie beliefert.
    • Ein Vertrag ist hierfür nicht nötig.
    • Ganz automatisch landen Sie in den ersten drei Monaten ohne bestehenden Vertrag in der Ersatzversorgung, nachfolgend dann in der Grundversorgung,

    Bis Mitte 2022 wurde kaum zwischen den beiden Begriffen unterschieden, denn die Ersatzversorgung durfte nicht teurer sein als die Grundversorgung. Um höhere Beschaffungskosten dennoch weitergeben zu können, führten viele Anbieter Neukundentarife in der Grundversorgung ein.

    1. Für Neukunden galten meist höhere Preise als für Bestandskunden.
    2. Ob dies zulässig war, wurde von Gerichten unterschiedlich beurteilt.
    3. Eine Änderung des EnWG brachte Klarheit: Preissplitting innerhalb der Grundversorgung ist untersagt.
    4. Neukunden und Bestandskunden in der Grundversorgung müssen also zu den gleichen Preisen beliefert werden.

    Gleichzeitig werden Ersatz- und Grundversorgung stärker voneinander getrennt. Rutschen Sie in die Ersatzversorgung, können höhere Kosten als in der Grundversorgung anfallen. Außerdem muss der Grundversorger Sie erst nach drei Monaten von der Ersatzversorgung in die Grundversorgung aufnehmen Für alle Verträge, die bis zum 28.07.2022 bestanden haben, gilt, dass diese bis zum 01.11.2022 an die neuen Vorschriften angepasst werden müssen.

    In welchem Monat muss man kein Strom bezahlen?

    Dezember-Abschlag – Was Mieter wissen müssen Was Bedeutet Grundversorgung Strom Viele Bürgerinnen und Bürger spüren die höheren Energiekosten schon deutlich. Foto: imago images/localpic Sie müssen den Abschlag an Ihren Gas- oder Wärmeversorger für Dezember nicht bezahlen. Endgültig abgerechnet wird Ihre Entlastung mit Ihrer Jahresabrechnung.

    Was Sie tun müssen hängt davon ab, wie Sie aktuell Ihre Abschläge bezahlen: Sie müssen nichts weiter zu tun. Ihr Gas- oder Wärmeversorger wird den Dezemberabschlag nicht einziehen. Sollte der Betrag doch versehentlich abgebucht worden sein, sollten Sie Ihren Versorger darauf hinweisen. Er muss den Betrag dann zurückerstatten.

    Sie können Ihren Dauerauftrag an Ihren Gas- oder Wärmeversorger für den Monat Dezember aussetzen. Für diesen Monat müssen Sie keinen Abschlag bezahlen. Wenn Sie nicht aktiv werden, erhalten Sie die Entlastung trotzdem. Dann wird der zu viel überwiesene Betrag später mit der Jahresabrechnung für 2022 verrechnet.

    Wie hoch ist die Grundversorgung?

    Bei einer Untersuchung aller aktuellen Grundversorgungstarife für Strom und Gas in NRW zum Stichtag 1. Oktober 2022 haben wir verblüffend große Preisunterschiede festgestellt. Das Wichtigste in Kürze:

    Die Durchschnittspreise liegen für Gas bei 15,04 Cent/kWh und für Strom bei 42,45 Cent/kWh Gaskosten können je nach Grundversorger um mehrere tausend Euro pro Jahr variieren Die Grundversorgung ist derzeit oft das beste verfügbare Angebot am Markt

    Off Neukund:innen zahlen aktuell pro Kilowattstunde Gas zwischen 6,94 Cent und 32,20 Cent inklusive anteiligen Grundpreis. Bei Strom liegt die Preisspanne zwischen 27,14 bis 79,48 Cent pro Kilowattstunde. Im Schnitt bedeutet dies Preise für Gas von 15,04 Cent/kWh und für Strom 42,45 Cent/kWh.

    Beispielrechnungen machen die entsprechend große Preisspanne deutlich: Ein Haushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden Gas hätte somit jährliche Kosten zwischen etwa 1.388 und 6.440 Euro – nimmt man bei Strom beispielhaft 3000 kWh jährlichen Verbrauch an, lägen diese zwischen 814 und 2.384 Euro.

    Was sich in den vergangenen Monaten geändert hat: Wer einen neuen Vertrag abschließt, zahlt für Sondertarife derzeit meist mehr als für einen Tarif in der Grundversorgung. In der Vergangenheit war es in der Regel umgekehrt. Der Wechsel von einem teuren Sondertarif in die Grundversorgung kann daher in vielen Fällen sinnvoll sein.

    Wird Grundversorgung automatisch gekündigt?

    Das Wichtigste in Kürze: –

    Wer einen Sondervertrag kündigt, hat Anspruch auf Grundversorgung. Aktuell viele Beschwerden, da Grundversorger neue Kundinnen und Kunden in Ersatzversorgung aufnehmen. Nutzen Sie unseren Musterbrief, um Ihre Rechte durchzusetzen.

    Uns erreichen zunehmend Beschwerden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher von ihrem Grundversorger in die Ersatzversorgung eingestuft werden, nachdem sie ihren Sondervertrag gekündigt haben. Das ist nicht korrekt. Sie haben Anspruch auf Grundversorgung.

    Wann Ersatz und wann Grundversorgung?

    Das Wichtigste in Kürze: –

    Ersatz- und Grundversorgung stärker voneinander getrennt. Beschaffungskosten der Energieversorger können in der Ersatzversorgung an Sie weitergegeben werden – Anspruch auf Grundversorgung besteht erst nach drei Monaten. Wer einen Sondervertrag kündigt, hat Anspruch auf Grundversorgung.

    Eine Anpassung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) untersagt seit Juli 2022 Preissplitting in der Grundversorgung und regelt die Ersatzversorgung für Strom und Gas neu, Lesen Sie, was genau die Regelung für Sie bedeuten und was Sie jetzt unbedingt beachten sollten.

    • Energieversorger ist pleite gegangen? Der Anbieterwechsel hat nicht geklappt? Kein Problem – jeder wird vom heimischen Grundversorger zu allgemein geltenden Preisen mit Energie beliefert.
    • Ein Vertrag ist hierfür nicht nötig.
    • Ganz automatisch landen Sie in den ersten drei Monaten ohne bestehenden Vertrag in der Ersatzversorgung, nachfolgend dann in der Grundversorgung,

    Bis Mitte 2022 wurde kaum zwischen den beiden Begriffen unterschieden, denn die Ersatzversorgung durfte nicht teurer sein als die Grundversorgung. Um höhere Beschaffungskosten dennoch weitergeben zu können, führten viele Anbieter Neukundentarife in der Grundversorgung ein.

    1. Für Neukunden galten meist höhere Preise als für Bestandskunden.
    2. Ob dies zulässig war, wurde von Gerichten unterschiedlich beurteilt.
    3. Eine Änderung des EnWG brachte Klarheit: Preissplitting innerhalb der Grundversorgung ist untersagt.
    4. Neukunden und Bestandskunden in der Grundversorgung müssen also zu den gleichen Preisen beliefert werden.

    Gleichzeitig werden Ersatz- und Grundversorgung stärker voneinander getrennt. Rutschen Sie in die Ersatzversorgung, können höhere Kosten als in der Grundversorgung anfallen. Außerdem muss der Grundversorger Sie erst nach drei Monaten von der Ersatzversorgung in die Grundversorgung aufnehmen Für alle Verträge, die bis zum 28.07.2022 bestanden haben, gilt, dass diese bis zum 01.11.2022 an die neuen Vorschriften angepasst werden müssen.

    Wie kommt man zurück in die Grundversorgung?

    Gastarif-Grundversorgung: Was ist zu beachten? Das hängt davon ab, was in dem aktuellen Vertrag mit dem Energieversorger steht. Wer einen Vertrag mit einer Preisbindung hat, hat in der Regel auch eine fixe Laufzeit. Da sind Kündigungsfristen einzuhalten.

    Grundsätzlich ist ein Wechsel recht einfach: den alten Vertrag fristgerecht kündigen und dem Grundversorger mitteilen, dass kein neuer Vertrag mit einem anderen Anbieter abgeschlossen wurde. Dann muss der Kunde automatisch in der Grundversorgung landen. In der Vergangenheit haben Versorger häufiger höhere Preise für Neukunden in der Grundversorgung genommen.

    Seit Anfang November ist das nicht mehr erlaubt. Ein neuer Passus im Energiewirtschaftsgesetz verbietet das. Neukunden haben also in der Grundversorgung einen Anspruch auf denselben Tarif wie Bestandskunden. Offenbar versuchen einige Versorger, die die Grundversorgung anbieten, den Kunden wichtige Informationen vorzuenthalten und entsprechende Tarife auf ihren Websites mehr oder weniger zu verstecken.

    1. Aussagen, es sei kein Kontingent für neue Kunden da, sollte man nicht hinnehmen.
    2. Auch die Äußerung, dass ein Neukunde zunächst drei Monate lang in der sogenannten Ersatzversorgung bleiben müsse, ist nicht korrekt.
    3. Bei der Ersatzversorgung haben die Versorger viel Spielraum bei der Preisgestaltung.
    4. Teilweise sind die Ersatzversorgungstarife doppelt so teuer wie die der Grundversorgung.

    Die Ersatzversorgung ist quasi das Auffangbecken für die Kunden, die überraschend bei einem Grundversorger landen – zum Beispiel, weil ihr Anbieter Pleite gegangen ist und sie nicht mehr beliefern kann oder will. Nur dann muss man die teure Ersatzversorgung für drei Monate akzeptieren – oder schauen, ob man einen Anbieter findet, der günstiger ist.

    Die Verbraucherzentralen beobachten gerade, dass viele Kunden, die in die Grundversorgung wollen, in der Ersatzversorgung des Anbieters landen. Dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage. Gegen diese Einstufung kann man in den meisten Fällen angehen. Die Verbraucherzentralen haben dafür ein vorbereitet, mit dem man widersprechen kann.

    Wenn die Kündigungsfristen eingehalten werden, dann hat man einen Anspruch auf die Grundversorgung. Das gilt für beide Seiten – also sowohl dann, wenn man den Gasvertrag fristgerecht kündigt als auch dann, wenn der Anbieter fristgerecht kündigt. : Gastarif-Grundversorgung: Was ist zu beachten?

    Wird Grundversorgung automatisch gekündigt?

    Das Wichtigste in Kürze: –

    Wer einen Sondervertrag kündigt, hat Anspruch auf Grundversorgung. Aktuell viele Beschwerden, da Grundversorger neue Kundinnen und Kunden in Ersatzversorgung aufnehmen. Nutzen Sie unseren Musterbrief, um Ihre Rechte durchzusetzen.

    Uns erreichen zunehmend Beschwerden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher von ihrem Grundversorger in die Ersatzversorgung eingestuft werden, nachdem sie ihren Sondervertrag gekündigt haben. Das ist nicht korrekt. Sie haben Anspruch auf Grundversorgung.

    Was passiert wenn man keinen neuen Stromanbieter hat?

    Wer nicht mehr von seinem bisherigen Versorger Strom bekommt, landet in der Ersatzversorgung der Grundversorger. Sie läuft maximal drei Monate und soll sicherstellen, dass die Energieversorgung nahtlos weiterläuft. Verbraucher sollten allerdings nicht in dem Tarif bleiben, er ist teuer.